Bildergalerie der Baureihe 23
Kurzbeschreibung der Baureihe 23
Die Lokomotiven der Baureihe 23 waren Personenzuglokomotiven der Deutschen Bundesbahn. Sie hatten die Achsfolge 1′C1′ und waren mit Schlepptendern der Bauart 2′2′ T 31 gekuppelt.
Ab 1950 wurden 105 Exemplare der neu konstruierten Baureihe für den mittelschweren Personenzug- und den leichten Schnellzugdienst für die Deutsche Bundesbahn gefertigt. Als Grundlage dienten die Lokomotiven der DRB-Baureihe 23, welche allerdings bei der Deutschen Reichsbahn verblieben. Die neuen Loks hatten geschweißte Rahmen, Kessel und Tender. Eingebaut wurde auch eine zentrale Schmierung schwer zugänglicher Teile des Laufwerks und ein Heißdampf-Mehrfachventilregler. Bis zur Betriebsnummer 023 wurden Oberflächenvorwärmer der Bauart Knorr und Gleitlager verwendet. Die Lokomotiven mit den Ordnungsnummern 024 und 025 sowie ab Ordnungsnummer 053 wurden mit Wälzlagern für die Achsen und die Triebwerke sowie Mischvorwärmern ausgerüstet. Einige wenige Fahrzeuge bekamen Heinl-Vorwärmer, mehrere Exemplare erhielten eine Wendezugsteuerung.
Das Fahrzeug mit der Betriebsnummer 23 105, hergestellt von der Firma Arnold Jung Lokomotivfabrik, im Dezember 1959 von der Deutschen Bundesbahn in Betrieb genommen, war die letzte Dampflok, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Dienst aufnahm. Die 23 105 war im Verkehrsmuseum Nürnberg stationiert, wo sie am Abend des 17. Oktober 2005 bei einem Großbrand im Lokomotivschuppen schwer beschädigt wurde.
Mit der Einführung des neuen Baureihenschemas der Deutschen Bundesbahn zum 1. Januar 1968 wurde die Baureihennummer in 023 geändert. Die letzten Lokomotiven wurden 1976 im Bw Crailsheim ausgemustert.
Quelle: Wikipedia / DB Baureihe 23
